Vermittlung

In einigen Fällen legt ein Schuldner fristgerecht gegen einen gerichtlich erwirkten Mahnbescheid Widerspruch beziehungsweise gegen einen erlassenen Vollstreckungsbescheid Einspruch ein. Ein zur Zwangsvollstreckung geeigneter rechtskräftiger Titel kann in diesem Falle nur über ein gerichtliches Urteil erreicht werden. Nach Einzahlung weiterer Gerichtskosten wird das Verfahren vom zuständigen Mahngericht an das für die Durchführung des streitigen Verfahrens zuständige Prozessgericht (in der Regel das Gericht, in dessen Bezirk der Schuldner seinen Wohnsitz hat) abgegeben. Der geltend gemachte Zahlungsanspruch ist vom Gläubiger im streitigen Verfahren schriftlich zu begründen. Es ist in diesem Falle empfehlenswert, bei der Anhängigkeit bei einem Landgericht zwingende Voraussetzung, einen Rechtsanwalt mit der Vertretung des Gläubigers zu beauftragen. Sofern gewünscht, vermitteln wir das Mandat an unser Vertragsanwaltsbüro. Der zu führende Schriftverkehr wird über unser Unternehmen abgewickelt. Dem Gläubiger entstehen für unsere Leistungen keine gesonderten Kosten. Für die entstehenden Rechtsanwaltsgebühren und Gerichtskosten haftet der Gläubiger als Auftraggeber. Bezüglich dieser Kosten besteht bei einer positiven Gerichtsentscheidung im Prozessverfahren zugunsten des Gläubigers ein Erstattungsanspruch gegenüber dem Schuldner. Erfolgreiche Gerichtsentscheidungen werden von unserer Seite im Bereich der Zwangsvollstreckung weiter bearbeitet.